Lieber Alex
möchte es nicht versäumen heute schon zu Deinem Erfolgreichen Wahlfieber zu gratulieren. Bleibe dabei und verhalte Dich wie als ehemaliger Stadtrat von Weißenhorn - lass Dich nicht auf Spielereien ein von denen Du selbst nicht überzeugt bist. Die Parteizugehörigkeit ok -aber bitte nicht unter dem Druck der Partei die eigenen Erkenntnisse und Wahrnehmungen untergraben!
Es gehört für einen Unternehmer allerhand Mut und Vertrauen sich vom eigenen Betrieb und der famileren Umgebung zu trennen nur um den Wählerauftrag zu erfüllen.
Lieber Alex kann Dir leider keine Wohnung in Berlin anbieten, obwohl Berlin eine schöne Stadt ist, habe mich wiederholt von hier mit dem Fahrrad nach Berlin auf den Weg gmacht - dort tagelang umhergeradelt - allerlei Kultstätten besichtigt - die Vielfalat von Berlin erlebt.
Ganz Neu wird auch für Dich sein, dass Du nun in Berlin Dich mit Zweitwohnsitz anzumelden verpflichtet bist und auch eine Zweitwohnungssteuer zu entrichten hast. Für weitere Informationen über diese ingesamt auch in Bayern inzwischen eingeführte Zweitwohnungssteuer empfehle ich Dir mal mehr Infos abzurufen in www.buergernetzwerk-bayern.de - hierzu hat sich die CSU .- erbärmlich unseriös bisher verhalten.
Vielleicht gibt es mal die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch!
Das eigentliche Wahlergebnis habe ich erhofft bzw. auch befürchtet, denn von der CSU wurden in der zurückliegenden Zeit dermaßen viele Fehler und krumme Touren begangen , geduldet und auch belohnt, damit braucht sich Södersche Arroganz doch nicht wundern.
Ich würde mal empfehlen: Schluss mit den Koaltionsverhandlungen -
Schluss mit Koalitionspartner
Schluss mit dem Fraktionszwang bei Abgeordneten
Schluss mit der Oppositionspolitik
Abhilfe: "Allparteienregierung jeder vom Volk gewählte Mandatsträger ist seinem Wähller verpflichtet entsprechende Entscheidungen und Vorschlägen zuzustimmen zum Wohle der Allgemeinheit bzw. dem eigenen Wähler gegenüber - bei Abwägung unterschiedlicher Argumente sollten Mandatsträger bemüht oder gezwungen werden nach Lösungen für eine Mehrheit zu entscheiden!
Jedes gewählte Mitglied des Bundestages müsste bemüht sein sich einer Mehrehit anzuschließen, damit eben Mehrheit bedeutet Mehrheit egal wie diese zu Stande gekommen ist - und somit die Verantwortung
von der Mehrheit verantwortlich zu tragen sei.
Lieber Alex Du hast es auch bei der Kommunalpolitik erlebt - denn dort sollte es erst Recht keine Parteipolitischen Entscheidungen geben- wie es eben auch in der Kleinsten "Gemeinschaft in der Familie" seit Generationen doch nachweislich erfolgreich praktiziert wird - entweder gemeinsamer Erfolg oder gemeinsame Fehlentscheidung und Niederlage- miteinander und füreinander.
Bei dem Wahlergebnis mit derat verschiedenen Interessenskonflikten wäre wohl eine "Allparteienregierung" die einzige solide und aussichtsreiche positive Gestaltung von Beschlüssen die Richtige -!!
Es sendet Grüße und viel Glück für Dich
Josef Butzmann